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2022/2023

Gem. Chor (aufgelöst) > Presseberichte
Adolf Wagner zum Ehrendirigent ernannt
Viele erfolgreiche Auftritte säumten den Weg des Gemischten Chores der Chorvereinigung Großheubach
„Es ist Zeit, für das was war danke zu sagen, damit das was werden wird unter einem guten Stern beginnt“.
Mit großem Bedauern gab die Vorsitzende Vera Zöller im Rahmen der Weihnachtsfeier am Freitag, 15. Dezember 2023 bekannt, dass der Gemischte Chor der Chorvereinigung Großheubach aufgelöst wird:
„Seit mehr als 150 Jahren gilt auch innerhalb der Chorvereinigung: nichts ist so beständig wie der Wandel. Schon immer mussten sich die Großheubacher Chor-Gruppierungen flexibel auf neue Anforderungen und Rahmenbedingungen einstellen. Angefangen bei den Männerchören Cäcilia und Frohsinn, aus denen sich später ein „gemischter Chor“ entwickelte. Dieser gemischte Chor war über viele Jahrzehnte die Basis unserer Chorvereinigung und aus der hiesigen Kulturlandschaft, auch über den Landkreis Miltenberg hinaus, bekannt, geschätzt und eigentlich nicht mehr wegzudenken.
Das alles machte uns allen die Entscheidung über die Zukunft des Chores nicht leicht – als wir uns Ende Oktober in einer gemeinsamen Besprechung mit allen Mitgliedern des gemischten Chores dann doch schweren Herzens für die Auflösung ausgesprochen haben. Mit der seit den Corona-Jahren kontinuierlich schwindenden Besetzung gestaltet sich die Arbeit auch für Dirigent Adolf Wagner schwierig“.
Trotzdem schaue die Chorvereinigung zuversichtlich in die Zukunft, denn die Sängerinnen und Sänger des gemischten Chores, hätten ihre Begeisterung für das Singen erfolgreich weitergegeben. Seit 25 Jahren bestehe in Großheubach ein Kinder- und Jugendchor und seit 23 Jahren im Chor Acalanto und seit fünf Jahren in der Schola gesungen. So werde die Tradition des Chorgesangs in Großheubach weiter Bestand haben – und es werde hoffentlich gelingen, auch wieder mehr junge Menschen für das Singen zu begeistern, damit die Chorgruppen zukunftsfähig bleiben.
Vorsitzende Vera Zöller bedankte sich ganz besonders bei Dirigent Adolf Wagner, der den gemischten Chor über 30 Jahre leitete. Mit der Auflösung des gemischten Chores müsse man nun auch leider ihm Abschied nehmen:
„Lieber Adolf, herzlichen Dank für dein musikalisches Wirken in den letzten drei Jahrzehnten – von denen sicher nicht nur du dich fragst, wo sie denn geblieben sind. Wir haben uns lange überlegt, wie man den Dank für eine solche Leistung am besten zum Ausdruck bringen kann – da er eigentlich kaum in Worte zu fassen ist. Und die Lösung lag dann ganz nah: Wir freuen uns, dich heute mit dieser Urkunde zum Ehrendirigenten der Chorvereinigung ernennen zu dürfen.“
Franz Knebel trug anschließend - in gewohnter gereimter Manier – noch etwas mehr über den Werdegang, die Erfolge und Höhepunkte des gemischten Chores vor.
Chorabschied
Mit Riesenschritten naht die Weihnachtszeit,
´ne Zeit, in der man sich meist freut,
weil der Beginn einer neuen Zeit ist worn,
als unser Heiland ist geborn.
Heut in unserer Feier im Advent
aa a Batzen Trauer auf uns zukemmt,
weil sich für unseren alten gemischten Chor
zum Abschied schließt ein letztes Tor.
Bevor ich dazu etwas sag,
ein Blick zurück auf vergangene Tag.
Gesungen in einem Chor wird in Großheubach schon
über 150 Jahr,
weil 1869 für einen Männerchor die offizielle
Gründung war
Vier Chorvereine gab es nach dem letzten Krieg einmal,
was für die Größe des Ortes war eine große Zahl.
Dann begann ein Sängerschwund
und die Vorstände haben es als gut empfund´
1955 sich zu vereinen in einem Verein
und trugen sich als Männerchor und
gemischter Chor ins Register ein.
1962 sang der Männerchor aus
und die Chorvereinigung kam als großer gemischter Chor heraus.
Was der leistete konnte er bald zeigen
und in vielen Jahren konnte man
die Leistungen steigern
und erreichte mit seinem Singen
hervorragende Leistungen beim Wertungssingen.
So zählte der Chor bei vielen Festen
zu den häufig eingeladenen Gästen,
ob beim Maintal-Sängerbund oder im Sängerkreis
kam Freude auf, wenn es heißt,
die Chorvereinigung Großheubach auftreten tät,
denn der Chor bürgte immer für Qualität.
So sangen wir bei Bundeskonzerten des MSB,
waren bei der fränkischen Weihnacht in Kälberau
zu hören und zu seh´n
und hatten eine Reihe von sehr guten Dirigenten.
Ich muss vor allem an Petermann, Schuch, Breitenbach, Böhm oder Wagner denken. -
Mit Breitenbach haben wir uns erfolgreich sogar an eine Palestrinamesse gewagt,
mit Schuch haben wir in zehn Variationen
die „Forelle“ gejagt,
mit Dembinski schwärmten wir im Operettenreich,
Schulrat Böhm liebte den vielschichtigen Volksliederbereich.
Höhepunkt mit ihm war Ludwig Thomas
„Heilige Nacht“,
die wir in fränkischer Mundart lesend und
singend vorgebracht.
Danach hat es Adolf Wagner über 30 Jahre
mit uns ausgehalten
bis wir auch stimmlich gehörten zu den Alten.
Höhepunkte waren zwei Jubiläen musikalisch
zu bestehen,
denn der Verein tat in seinen Dirigentenjahren
125 bzw. 150 Jahre festlich begehen.
So kam der gemischte Chor auch langsam in die Jahre
wo die Stimmen auch nicht so frisch und klar mehr waren.
Aber man sollte nicht jammern, dass im Alter manches vorbei,
sondern sich freuen, dass man viele Jahre war dabei,
dass man vieles erlebt und sich oft erfreut
am eigenen Singen und damit begeistert auch andere Leut.
Doch nicht nur das Singen lockte manche zum Chor herbei,
gern war man auch beim anschließenden Schoppen dabei,
wo man im Wirtshaus oder in der Häcke in froher Runde
beieinander saß meist länger als in der Probestunde.
Hieß es, ein Ständchen wird gebracht,
konnte man sehen, wie jedes Herz dann lacht.
Dann sah man auch jenen Mann und jene Frau,
die es sonst mit den Proben nahmen nicht so genau.
Denn das weiß jeder im Verein,
nach dem Singen lädt der Jubilar zum Umtrunk ein.
Diese Stunden sind beliebt nicht nur, weil es Freibier gibt,
denn es gibt nichts Schöneres als bei Vesper, Bier oder gutem Wein
mit guten Freunden froh zu sein.
Manches Ständchen endete erst am frühen Morgen. –
Wir waren auch noch jung und machten uns um den nächsten Tag keine Sorgen.
Hoch stand im alten Chor die Gemeinschaft
und ein jeder fleißig beim Garten- oder Straßenfest schafft.
Auch der Faschingssamstag brachte viel Geld
und niemand hat seine nächtlichen Einsatzstunden gezählt.
Fast jedes Jahr wurde ein Ausflug durchgeführt
und die Weihnachtswanderung hat uns oft weit aus Großheubach geführt.
Beim Ausflug war nicht nur gutes Essen und Trinken von Gewicht,
auch ein kulturelles Event fehlte dabei nicht.
So waren wir bei den Passionsspielen in Ötigheim
oder fanden uns bei den Kreuzgangspielen in Feuchtwangen ein.
Wir sangen im Drehort von „Im Namen der Rose“, im Kloster Eberbach
und weil das gefiel, haben wir mit Japanern dort eine kostenlose Weinprobe mitgemacht.
Mancher in die Chorstunde auch deshalb kam,
dass er mal fortkam von dem Alltag daham.
Vielleicht wird ihm oder ihr die Gemeinschaft mehr fehlen
als sich durch Notenblätter und Partituren zu quälen.
Aber ein Chor ist kein Stammtischverein, er fordert schon immer auch Leistung ein.
Der Verein war auf vier Chorgruppen gewachsen mit der Zeit,
so dass der Verlust einer Gruppe nicht das Ende der Chorvereinigung bedeut.
Weihnachtsfeier: Chorvereinigung dankt treuen Mitgliedern
 
Am Freitag, 15. Dezember 2023 hatte die Chorvereinigung Großheubach ihre Erwachsenen-Chorgruppen zur Weihnachtsfeier in das Jugendheim eingeladen. Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende Vera Zöller konnte sich jeder erst einmal an einem reichhaltigen Büffet stärken. Danach bedankte sich die Vorsitzende bei allen Mitgliedern für ihr Mitwirken in der Chorvereinigung und besonders bei langjährigen Sängerinnen und Sängern für ihre Treue zum Chor.
 
Niklas Thoma singt seit 10 Jahren im Kinder- und Jugendchor Großheubach. Magret Jeska verstärkt seit 25 Jahren den Sopran im Gemischten Chor und seit drei Jahren auch die Schola. Die Vorsitzende dankte auch Mechthild Koser für 25 Jahre Chorgesang. Sie ist seit 2011 Mitglied im Sopran des Gemischten Chores - war aber schon viele Jahre vorher im Singkreis Babenhausen und im Gesangverein Sängerlust Harreshausen aktiv. Peter Fuchs kann auf 40 Jahre Chorgesang zurückblicken. Viele Jahre hat er die Bässe bei den Melomanen Miltenberg verstärkt und ist nun seit 17 Jahren ein treues Mitglied der Chorvereinigung Großheubach. 50 Jahre singt Josemarie Schmitt im Alt des Gemischten Chores und war Gründungsmitglied der Schola. Außerdem unterstützt sie seit Jahren die Vorstandschaft - erst als Beisitzerin und später als Schatzmeisterin. Ab 2015 fungierte sie als Sprecherin und Organisatorin des Gemischten Chores. Ein großer Dank galt Ehrenmitglied Franz Knebel der seit 60 Jahren Mitglied der Chorvereinigung Großheubach ist. Als 2. Vorsitzender war er stets unermüdlicher Motor und Ideengeber. Vielen sind sicher noch unzählige von ihm gestaltete Abende und Veranstaltungen in Erinnerung, bei denen er oft zeitgleich als Sänger, Organisator und charmanter Moderator wirkte und das Publikum mit seinen gereimten Vorträgen begeisterte.

 
Besondere Ehrungen
 
Josemarie Schmitt wurde für 50 Jahre Zugehörigkeit zur Chorvereinigung Großheubach zum Ehrenmitglied ernannt. Vorsitzende Vera Zöller würdigte mit anerkennenden Worten das über 30-jährige erfolgreiche Wirken von Adolf Wagner als Dirigent des Gemischten Chores und überreichte ihm eine Urkunde mit der Ernennung zum Ehrendirigenten. Seit 25 Jahren besteht der Kinderchor Großheubach. Für ihre wertvolle Arbeit mit den Kindern dankte die Vorsitzende den Betreuerinnen Susanne und Corinna Flicker.
 
Mit weihnachtlichen Liedern und Gedichten sowie anschließendem gemütlichen Beisammensein bei guten Gesprächen, endete eine stimmungsvoller Abend.
Dank an Corinna und Susanne Flicker für langjährige Betreuung des Kinder- und Jugendchors.
Dank an die Dirigenten Adolf Wagner, Olga Bohn Kaliakina und Robert Müller
Ehrungen für 10 Jahre, 25 Jahre, 40 Jahre und 60 Jahre
Adolf Wagner wird zum Ehrendirigenten ernannt: Links Vorsitzende Vera Zöller, rechts 2. Vorsitzende Andrea Stapf und Schatzmeisterin Beate Munz
Inspirierender Workshop und großartiger Konzertgenuss: Chorvereinigung Großheubach trifft die King's Singers

Nur einen Tag nach der Krönung von Charles  III. durften einige Sängerinnen und Sänger der Chorvereinigung  Großheubach in Aschaffenburg am 7. Mai ihren ganz persönlichen  „königlichen“ Nachmittag verbringen. Der Maintal Sängerbund bot in  Kooperation mit dem Kulturamt Aschaffenburg insgesamt sechs Chören die  Möglichkeit, einen zweistündigen Workshop mit Ensemble-Mitgliedern der  King’s Singers aus Großbritannien zu absolvieren.
Die wohl  bekannteste A-cappella-Gruppe der Welt vereint Perfektion, Virtuosität,  Stilbewusstsein, Charme und feinsten britischen Humor. Die Freude am  Ensemblesingen zu vermitteln, ist den King’s Singers eine  Herzensangelegenheit. Dafür geben sie jedes Jahr Workshops und  Meisterkurse auf der ganzen Welt.
Zwei mitgebrachte Stücke galt es  zu erarbeiten beziehungsweise zu verfeinern. Die Großheubacher hatten  sich, auch im Hinblick auf die Vorbereitung des Projektchors, der  gemeinsam mit dem Bexbacher Schubert-Chor am 14. Oktober eine geistliche  Abendmusik in der Pfarrkirche Großheubach gestaltet, für „The Blessing  of Aaron“ und „Bleib bei uns, Herr“ entschieden.
Julian Gregory und Nick Ashby vermittelten in der kurzen Zeit sehr  kompakt, worauf es ankommt: Mit passendem Ausdruck, Mimik und  Körperhaltung die Botschaft des jeweiligen Liedes zu unterstreichen und  die Zuhörer mitzunehmen auf die „Reise“ des Liedvortrages. Beeindruckt  hat die Erkenntnis, dass auch ein Chor mit fast 30 Sängerinnen und  Sängern ohne Zutun des Chorleiters den gemeinsamen Einsatz findet, ganz  einfach in dem man sehr gut aufeinander achtet und zusammen atmet.
Zum  Abschluss der Workshops trafen sich einige der teilnehmenden Chöre mit  ihren Dozenten in der Stadthalle Aschaffenburg und durften eines der  erarbeiteten Stücke auf der Bühne vortragen. Den krönenden Abschluss des  Tages bildete das Konzert der King’s Singers in der Stadthalle. Mit dem  Programm „Songbirds“ verzauberten die sechs virtuosen Herren das  Publikum mit unübertroffener Gesangstechnik, Vielseitigkeit und  vollendeter Musikalität. Natürlich war im Anschluss noch kurz Zeit, mit  den Künstlern Smalltalk zu halten und ein paar Autogramme und Selfies zu  ergattern. Als Dankeschön für den inspirierenden Nachmittag wurden zwei  Bocksbeutel Großheubacher Wein mit auf die Weiterreise nach München  gegeben, wo das Ensemble am Folgetag ein Konzert im Prinzregententheater  gab.
Die Impulse aus dem Workshop trugen die Großheubacher  Sängerinnen und Sänger motiviert in ihre Chorgruppen Schola, Acalanto  und gemischter Chor. Zeitgleich begannen auch die Proben für den  Projektchor, der sich aus Sängerinnen und Sängern aller drei Chorgruppen  und einigen interessierten Neuzugängen zusammensetzt. So blickt die  Chorvereinigung dem Herbst 2023 zuversichtlich entgegen und freut sich  auf die Vorbereitung zur Mitgestaltung der „Geistlichen Abendmusik“ am  14. Oktober.

Chorvereinigung Großheubach dankte für jahrzehntelange Treue zum Chorgesang         

„Weihnachten ist, wenn die besten Geschenke am Tisch sitzen und nicht unter'm Baum liegen.“ Mit diesen Worten begann die Vorsitzenden der Chorvereinigung Vera Zöller die Begrüßung der Chormitglieder und Ehrengäste an der Weihnachtsfeier am 7. Dezember im Jugendheim Großheubach. Wie vor der Pandemie möchte die Chorvereinigung diesen festlichen Rahmen nutzen um langjährige Sängerinnen und Sänger für ihre Treue zum Chorgesang zu danken.
Es gab noch eine Besonderheit in diesem Jahr: die Ehrungsblöcke wurden von den Chorgruppen Acalanto (stellv. Dirigent Hermann Arnold), Schola (Dirigent Robert Müller) und Gemischter Chor (Dirigent Adolf Wagner) mit weihnachtlichen Liedern aufgelockert.
Die Vorsitzende Vera Zöller sprach den langjährigen Chormitgliedern, die bereits vom Maintal Sängerbund und Deutschen Chorverband innerhalb der letzten drei Jahre geehrt wurden, ihren Dank in den Laudationen aus. Eine besondere Ehrung erhielt Theresia Bretzigheimer. Sie wurde von der Vorsitzenden zum Ehrenmitglied der Chorvereinigung Großheubach für 50 Jahre aktive Mitgliedschaft ernannt.

Den Dank für langjährige Treue zum Chorgesang aus den Jahren 2020 bis 2022 sowie für ehrenamtliches Engagement konnten entgegennehmen:
Lena Speth (2021, 10 Jahre) konnte leider nicht anwesend sein.
Dennis Flicker singt seit 10 Jahren mit großer Begeisterung im Kinder- und Jugendchor Großheubach. Er spielt auch erfolgreich Tischtennis und bewies sein schauspielerisches Talent schon bei verschiedenen Aufführungen des Main Musicals.

Gertrud Heß durfte 2020 ihr 25-jähriges Jubiläum – also quasi „Silberhochzeit“ mit der Chorvereinigung feiern und erhielt eine Auszeichnung vom Maintal Sängerbund zu der wir herzlich gratulieren. Seit 1996 bis unterstützte sie den gemischten Chor mit ihrer schönen Sopran-Stimme. Sie hat sich nun entschieden, ihre aktive Laufbahn zu beenden.

Auch Elisabeth Zöller ist seit nun 25 Jahren eine leidenschaftliche und eifrige Sopran-Sängerin im gemischten Chor der Chorvereinigung Großheubach. Sie versäumt kaum eine Probe, für die sie jeden Mittwoch von Miltenberg nach Großheubach fährt. Darüber hinaus engagiert sie sich auch als Sängerin im Miltenberger Kirchenchor.

Corinna Flicker (25 Jahre Mitglied) trat der Chorvereinigung bereits 1993 bei, zunächst im gemischten Chor, dann im Jugendchor und seit 2001 im Chor Acalanto. Es erübrigt sich fast zu sagen, dass sie auch Gründungsmitglied der im April 2018 gegründeten Schola ist, die sie seitdem ebenfalls mit ihrer herausragenden Sopran-Stimme bereichert. Darüber hinaus ist Corinna auch in der Vorstandschaft der Chorvereinigung aktiv und hat im Jahr 2000 zusammen mit ihrer Mutter Susanne

Stephanie Thoma (25 Jahre Mitglied) begann im Jahr 1997 als Gründungsmitglied des Kinderchors Großheubach. Sie wechselte im Jahr 2002 in den Jugendchor und später in den Chor Acalanto, den sie bis heute mit ihrer wunderbaren Sopran-Stimme unterstützt. Für kurze Zeit sang sie im Chor Cantabile in Bürgstadt. Auch sie ist seit 2018 Gründungsmitglied der Schola und seit Februar 2020 Beisitzerin der Vorstandschaft des Sängerkreises Miltenberg.
Ebenfalls seit 25 Jahren bereichert Karlheinz Vornberger den gemischten Chor. Wir kennen ihn als zuverlässigen, ruhenden Pol in der Bass-Stimme. Als Lehrer im „Un-Ruhestand“ verfügt er über die nötigen Zeitressourcen, auch die Schola seit deren Gründung zu unterstützen. Darüber hinaus engagiert er sich als Vorsitzender der KAB Großheubach.

1980 startete Robert Müller seine Laufbahn in der Chorvereinigung. Als versierter Bass-Sänger und Lehrer respektive Schulleiter, bei dem der musikpädagogische Schwerpunkt schon immer einen hohen Stellenwert hatte, übernahm er bereits 1986 den Posten als Vizedirigent im gemischten Chor. Im gleichen Jahr engagierte er sich auch als Beisitzer in der Vorstandschaft – diese Position hat er bis heute inne, und wir möchten ihn auch hier nicht mehr missen.
Bereits in zurückliegenden Jahren hatte er erfolgreich die Männer-Schola der Kirchengemeinde geleitet – so war es sehr naheliegend, ihm 2018 die Idee der Neugründung der Schola innerhalb der Chorvereinigung quasi „ans Herz zu legen“. Bereitwillig erklärte er sich als „Geburtshelfer“ – und was soll ich sagen, Vater und Kinder sind wohlauf und hatten einen sehr guten Start. Nun ist bald die „Kindergartenzeit“ überstanden und wir blicken zuversichtlich in die Zukunft.
Neben der aktuellen Ehrung für 40 Jahre aktives Singen erhielt Robert vom Maintal Sängerbund bereits 2005 eine Auszeichnung für 25 Jahre Singen und 2013 für 15 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit.  
Herrmann Gertrud (40 Jahre) und Margot Kehl (60 Jahre) konnten leider nicht anwesend sein.

Gerhard Knapp (2020 65 Jahre Chorgesang): 1955 – im zarten Alter von 15 Jahren – trat Gerhard Knapp der Chorvereinigung Großheubach bei und ist ihr bis heute treu geblieben. Der versierte und fleißige Bass-Sänger, der kaum eine Probe versäumt, war darüber hinaus in den Jahren 1960 bis 1962 sowie 1972 bis 1980 als Notenwart tätig. Von 1964 bis 1972 engagierte er sich als Beisitzer in der Vorstandschaft und hatte ab 1996 für unglaubliche 22 Jahre lang das Amt des Bannerträgers inne.
Seit April 2018 singt Gerhard Knapp neben dem gemischten Chor auch im Bass der Schola. 2005 wurde er Ehrenmitglied der Chorvereinigung.

Dank für 70 Jahre Singen: Helene Lutz sang zunächst in ihrem Heimatort Flehingen im Chor bis sie durch ihre Heirat mit Adolf Lutz nach Großheubach zog und der Chorvereinigung Großheubach beitrat. In der Vorstandschaft hatte sie von 1992 – 1994 das Amt der Beitragskassiererin inne. Vom Maintal-Sängerbund und vom Deutschen Chorverband hat sie für ihre Treue zum Gesang bereits zahlreiche Auszeichnungen erhalten. Sie ist bis heute eine eifrige und motivierte Sängerin in der Alt-Stimme des gemischten Chores, die kaum eine Probe versäumt. Auch an den Chorwochenenden in Hammelburg nimmt sie immer noch regelmäßig teil.

Helmut Kehl verstärkt ebenfalls seit 1952 bis heute die Bass-Stimme des Gemischten Chores und ist Ehrenmitglied der Chorvereinigung Großheubach. Er unterstützte den Chor darüber hinaus als Vereinsdiener von 1955 – 1958, als Fahnenbegleitung von 1960 – 1962, als Fahnenträger 1962 – 1966, ebenso als Beisitzer von 1970 – 1972 und 1984 bis 1986, im Notenausschuss und als 2. Kassier 1972 – 1976. Das Amt des stellvertretenden Fahnenträgers hatte er mehrfach inne, sogar bis heute.

Bernhard Mohr ist Ehrenmitglied der Chorvereinigung Großheubach und seit unglaublichen 70 Jahren aktiver Tenor-Sänger im gemischten Chor. Er übernahm auch gerne Verantwortung und brachte sich in seinem Chor mit ein: als Jugendvertreter von 1955 – 1958, als Schriftführer von 1958 – 1960 und im Vergnügungsausschuss von 1972 – 1974. Bernhard Mohr erhielt für seine Treue zum Chorgesang bereits zahlreiche Auszeichnungen von MSB und DCV, zuletzt 2017 für 65 Jahre. Nach dem Motto: Man soll aufhören, wenn es am schönsten ist, hat Bernhard seine aktive Sängerlaufbahn nun leider beendet.
Auf unglaubliche 75 Jahre aktives Singen kann Theresia Bretzigheimer zurückblicken.
Bereits im Alter von 12 Jahren trat sie in ihrem Heimatort Flehingen einem Chor bei. Später lernte sie in Amerika den Großheubacher Anton Bretzigheimer kennen. Mit ihm kam sie zurück nach Großheubach um hier den Bund für’s Leben zu schließen. 1967 trat Terry in den gemischten Chor ein und ist ihm bis heute treu geblieben. Auch mit 88 Jahren unterstützt sie mit ihrer schönen Stimme den Sopran und lässt es sich nicht nehmen, regelmäßig an den Chorwochenenden in Hammelburg teilzunehmen. Auch im Januar 2023 wird sie wieder dabei sein – ich freu mich schon darauf! Für über 50 Jahre Mitgliedschaft in der Chorvereinigung ernenne ich dich heute zum Ehrenmitglied der Chorvereinigung, so die Vorsitzende Vera Zöller.

Wir haben noch einen weiteren Jubilar, der vom Deutschen Chorverband eine Urkunde und das Ehrenzeichen in Gold für 75 Jahre aktives Singen erhielt. Pius Kehl singt mit seinen – gerade mal 89 Jahren – immer noch regelmäßig im Tenor des gemischten Chores.  Im Mai 1955 packte ihn das Fernweh und er wanderte nach Amerika aus. Auch dort war er dem Gesang sehr zugetan und wurde Mitglied eines Männerchores, bei dem er sogar eine Zeit lang als Präsident wirkte.
1967 kam er mit seiner Familie nach Großheubach zurück und trat auch wieder der Chorvereinigung bei. Von 1970 bis 1972 übernahm er hier als 2. Vorsitzender Verantwortung und engagierte sich von 1972 bis 1974 im Notenausschuss. Im Dezember 2013 wurde Pius Kehl zum Ehrenmitglied der Chorvereinigung Großheubach ernannt. Auch er nahm in den vergangenen Jahren – gemeinsam mit seiner Frau Sonja – immer noch regelmäßig an den Chorwochenenden in Hammelburg teil und versorgte die Teilnehmer gerne mit einem guten Großheubacher Schoppen und Hausmacher Wurst.
Nun hat er sich schweren Herzens entschieden, seien aktive Laufbahn in der Chorvereinigung zu beenden.

Bereits 2020 wurde Andrea Stapf für über 15 Jahre ehrenamtliches Engagement geehrt.  Als Gründungsmitglied des damals „jungen Chores“ Acalanto trat Andrea Stapf im Jahr 2000 der Chorvereinigung bei. Schnell übernahm sie Verantwortung in der Vorstandschaft und wurde Sprecherin von Acalanto in den Jahren 2002 bis 2012. Bereits seit März 2012 wirkt sie als 2. Vorsitzende der Chorvereinigung: tatkräftig, unermüdlich und zuverlässig hat sie zu jeder Zeit ein offenes Ohr für alle kleinen und großen Anliegen des Vorstandsteams und der Sängerinnen und Sänger. Durch ihre „Schlüsselrolle“ ist sie meist die erste im Proberaum, die schon mal alles vorbereitet – und natürlich auch oft diejenige, die als letzte dafür sorgt, dass alle Lichter gelöscht sind und auch die Türen wieder abschließt. Die Großheubacher Sängerinnen und Sänger dürfen sich wirklich glücklich schätzen, mit Andrea Stapf eine solch verantwortungsbewusste und engagierte 2. Vorsitzende in ihren Reihen zu haben.
Seit April 2018 bereichert Andrea Stapf als Gründungsmitglied auch die Schola mit ihrer schönen Altstimme.
Nun freue ich mich, noch eine ganz besondere Ehrung vornehmen zu dürfen, so die Vorsitzende.

Lieber
Adolf Wagner, du bist schon seit 1977 als Chorleiter tätig, 1990 wurde dir die „staatliche Anerkennung“ als Chorleiter im Laienmusizieren durch das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus verliehen.
Seit 1992, also seit 30 Jahren leitest du nun den gemischten Chor in Großheubach. 30 Jahre mit glanzvollen Auftritten und Konzerten, mit vielen schönen Begegnungen und Erfolgen. Und noch immer stehst du mit so viel Energie und Begeisterung vor deinen Sängerinnen und Sängern. Du willst stets das Beste aus ihnen herausholen und sie zu Höchstleistungen motivieren. Dafür gebührt dir unsere Hochachtung und unser herzliches Dankeschön. Wir freuen uns, wenn du dem gemischten Chor noch lange als Dirigent erhalten bleibst. Unseren Dank und Anerkennung möchten wir dir auch in Form dieser Urkunde überreichen.
Ehrung Dennis für 10 Jahre aktives Singen
Ehrung für 25 Jahre aktives Singen
Ehrung für 40 Jahre
Ehrung für 65 Jahre
Ehrung für 70 Jahre aktives Singen
Ehrung von Pius Kehl für 75 Jahre aktives Singen und Ernennung von Theresia Bretzigheimer zum Ehrenmitglied sowie Ehrung für 75 Jahre aktives Singen.
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